Von der Ausstellung in der Kemmlerhalle

Am letzten  Wochenende war gnadenlos gutes Wetter und wir hatten Ausstellung in der Julis-Kemmler-Halle in Reutlingen-Betzingen. Freitag war Aufbau, Samstag Abend Abbau. Neben Vereinsmitgliedern gaben sich auch Gastaussteller ein Stelldichein.

Die Zeitungen waren uns wohlgestimmt. Der GEA hat unseren Artikel gedruckt und das Foto war riesig abgedruckt. Dafür noch einmal vielen Dank!

Leider hatten wir nicht das ganze Wochenende, sondern nur den Samstag. Für den Sonntag hätten wir eine zusätzliche Genehmigung gebraucht. Und so hielt sich der Besucherandrang in Grenzen. Das Wetter war einfach zu schön. Schön war es trotzdem!

Zum ersten Mal war auch meinen Mutter als Ausstellerin dabei. Das hat für allgemeine Begeisterung gesorgt 🙂

Natürlich möchte ich euch die Bilder von der Ausstellung nicht vorenthalten:

 

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Dienst an der Kamera

Ich hatte gestern Dienst im Glashaus in der Pomologie. Es war schön. Es  gab nette Besucher. Es gab Musik (im Rosengartencafé nebenan). Es war sehr warm. Ich hatte meine Kamera dabei 🙂

Und hier die ersten Fotos von gestern 🙂

Streifzug in Wannweil

Ich bin immer mal wieder unterwegs. Frühmorgens. Mittags. Manchmal abends. In Wannweil. In Reutlingen. Seit Anfang des Jahres in Stuttgart. Maistens habe ich die Kamera dabei, manchmal nur mein Smartphone. Das macht wider Erwarten sogar sehr gute Fotos. Z.B. war ich nur mit meinem Handy „bewaffnet“ in Blaubeuren.

Seit ein paar Jahren wohne ich in Wannweil. Auf meinen Streifzügen durch und um den Ort, ob mit dem Fahrrad oder zu Fuß, versuche ich immer wieder neue Ecken zu erkunden. Und machmal bin ich auch ein wenig veblüfft, wo ich lande. Aber bisher habe ich immer wieder zurück gefunden. Es hat eben auch Vorteile in der Ortsmitte zu wohnen.

Hier nun ein paar Einblicke in diesen kleinen beschaulichen Ort 🙂 Dieses Mal gab es für mich Streuobstwiesen und Traktoren, Lavendel und Felder… Dorfleben halt 🙂

 

Alle Jahre wieder – erste Entwürfe und erste Bestellung

Da jedes Jahr unverhofft Weihnachten wird, sitze ich (seit 2012) im Sommer da und entwerfe Weihnachtskarten. Dieses Jahr ist das nicht anders.

Aber etwas ist anders als die letzten 2 Jahre: Ich habe mittlerweile die ersten Karten schon ausgeliefert 🙂 Meiner Versicherungsmaklerin haben es die Elche vom letzten Jahr angetan und die kleinen Weihnachtsbäume. Diese mussten dann auch in ihrer Bestellung unbedingt dabei sein. Zusätzlich gab es aber auch noch ein paar andere Ausführungen, z.B. mit Sternen, mit Stoff.

Das, was hier auf den Bildern zu sehen ist, ist nur ein Teil der Lieferung 🙂 Und die blauen Karten sind nicht dabei, da Blau nicht die gerade die Lieblingsfarbe meiner Versicherungsmaklerin ist. Aber dann hat sie sie doch genommen 🙂

Die Karten mit den Bäumchen wurden, im Vergleich zum letzten Jahr, ein wenig abgeändert. Außerdem liebe ich momentan Tangrams, aber das ist Geschmackssache. Die sind zum einem sehr schlicht, aber irgendwie haben sie doch etwas Verspieltes. Bisher bestehen die Karten aus der diesjährigen Fertigung aus Kartenrohlingen mit handgeschnittenen Motiven, d.h. jeder Elchkopf, jede Kugel, jedes Päckchen, jedes Bäumchen, jeder Stern, jedes Tangram-Teil werden von mir auf unterschiedliche Papiere aufgemalt, teilweise mit Schablone oder Lineal, und ausgeschnitten. Die Hintergründe werden aus Naturpapieren (kontrolliert) gerissen. Alles in allem ist das richtig viel Arbeit, macht aber richtig Spaß! 🙂 Jede Karte ist ein Unikat, bisher gibt es keine 2mal.

Bisher habe ich schon 100 Karten ausgeliefert, und es „wachsen“ momentan täglich welche nach. Es gibt auch  ieder Elche und Weihnachtsbäume. In den nächsten Tagen wird es weitere Entwürfe geben: Linolschnitt, wiederum Stoff und noch viele, viele andere. Ich habe jede Menge Ideen. 🙂

Es gibt die Karten in A6 und B6, die sind etwas größer und werden von Geschäftskunden bevorzugt. Es gibt sie z.B. in dunkelrot, chamois, dunkelgrün und dunkelblau, aber auch Kartenrohlinge aus Naturpapier sind dabei. Es sind einzelne, aber auch große Mengen bestellbar (meine Versicherungsmaklerin bekam erst einmal 100 Stück).

Natürlich sind, neben den Karten der diesjährigen Weihnachts-Kollektion, auch die der vergangenen Jahre bestellbar 🙂

Bei Fragen oder Bestellungen, gibt es entweder die Möglichkeit, mich direkt zu kontaktieren oder aber decoDesign.peters  anzuschreiben.

Nachtrag 3 zu meinem Rügenurlaub – Insel Vilm

Seit Jahren fahre ich im Urlaub nach Rügen. Seit Jahren hatte ich mir vorgenommen, Hiddensee und Vilm zu besuchen. In diesem Urlaub war ich, wie ihr bereits wißt, auf Hiddensee. Aber ich war auch auf der Insel Vilm.

Die Insel Vilm steht seit 1936 unter Naturschutz. Man kommt dort nur innerhalb einer Führung dorthin und das auch nur mit Anmeldung. Die Zahl der Besucher ist streng limitiert: 60 Personen pro Tag. Für alle, die ebenfalls Interesse an einer solchen Exkursion haben: hier kann man buchen.

Im Hafen von Lauterbach geht’s los. Dort liegt das „Julchen“, unser Exkursions-Boot. Nach einer kurzen Überfahrt (sind ja nur 2,5 km) ist die Insel auch schon erreicht.

Die Führung findet nur im Nordteil der Insel statt. Der Süden und die Mitte ist komplett gesperrt: Naturschutz. Der Strand ist ebenfalls Tabu. Dafür wird man mit sagenhaften, alten Bäumen belohnt: Seit 400 Jahren wurde auf Vilm kein Baum mehr gefällt 🙂

Die Insel ist so groß wie Helgoland, nur mit mehr Bäumen 🙂 Im Nordteil gibt es eine ehemalige Feriensiedlung des DDR-Ministerrates. Margot Honecker mit Gatten war auch 2mal kurz da. Zu dieser Zeit gab es dort aus Sicherheitsgründen keinen weiteren Publikumsverkehr. Und heute steht sie wieder unter Naturschutz und in der ehemaligen Siedlung hat die Naturschutzakademie ihren Sitz und jeder Bungalow hat den Namen einer Insel 🙂

Von der Siedlung aus geht die Exkursion in einem Rundgang an der Nordküste entlang und endet, wie ihr sicherlich schon vermutet, wieder in der Siedlung. Dauer der Exkursion inkl. An-und Abreise ca. 3 Stunden, mit jeder Menge Informationen über Geschichte und Natur der Insel. Unbedingt empfehlenswert!!!

Und um euch ein wenig Appetit auf die Insel zu machen, gibt es jetzt ein paar Fotos von mir 🙂

Nachtrag 1 zu meinem Rügenurlaub – Hiddensee

Ihr hattet sicherlich gedacht ich war nur 7 Tage auf Rügen? Weit gefehlt! Aber manchmal muß ich mich einfach entscheiden, ob ich ein die Insel erkunde und zusätzlich noch ein wenig arbeite oder ob ich zusätzlich noch auf meinem Blog Artikel zum besten gebe. Meistens fallen dann die Blogartikel während meines Urlaubs unter den Tisch und werden später (unter anderem heute) nachgeholt.

Nun habe ich mal wieder ein wenig Zeit, um weiter von meinem Urlaub  und Hiddensee zu berichten.

Falls ihr es nicht wißt, nach Hiddensee kommt man nur mit der Fähre und auf Hiddensee gibt es zwar ein paar wenige Autos, aber zusätzlich Kraftfahrzeuge sind nicht erlaubt. Fähren fahren unter anderem von Schaprode und Stralsund ab.

Hiddensee hat drei Hauptorte: Kloster, Vitte und Neuendorf. Kloster liegt im Norden. Dort gibt es einen zauberhaften Leuchtturm (Ich steh‘ auf Leuchttürme! 🙂 ) und auch das Gerhart-Hauptmann-Haus. In Vitte und Neuendorf war ich noch nicht, die kommen das nächste Mal dran 🙂

Hier erst einmal ein paar Impressionen von der Hinfahrt.

Im Internet hatte ich gelesen, dass im Gerhart-Hauptmann-Haus Führungen veranstaltet werden. An einer davon wollte ich unbedingt teilnehmen. Also habe ich mir eine Fähre rausgesucht, die von Schaprode nach Kloster fährt und rechtzeitig da ist, um an der Führung teilzunehmen. Wenn man sich das Haus allein ansieht, ist man schnell durch. Vielleicht 10 – 20 Minuten. Mit Führung dauert es schon ein wenig länger, ca. 1 1/2 bis 2 Stunden :-). Ich sag euch, diese Führung ist einfach toll! Es gibt Geschichten über die Hauptmanns und die Manns und noch anderes Hintergrundwissen. Da stecken viel Herzblut und Begeisterung für Gerhart Hauptmann, das Haus und die Insel drin.

Nach der Führung wollte ich zum Leuchtturm. Da ich allerdings wußte, es geht bergauf, mußte ich mich natürlich(!) vorher noch etwas stärken. Hmmmh – leider hatte der Leuchtturm nur bis 16:00 Uhr auf und ich war etwas zu spät dran. Aber der Leuchtturm und die Aussicht sind toll.

Danach ging es mit der Fähre wieder zurück.

Wenn man auf Hiddensee Urlaub machen möchte und viel Gepäck dabei hat, kan man auch mit dem Wassertaxi übersetzen und es gibt Bollerwagen/Handwagen am Hafen.

Ich überlege ja auch schon seit Monaten, ob ich mal eine Woche nach Hiddensee fahre, aber mein Auto fahrerseelenallein auf dem Parkplatz zurück zu lassen, widerstrebt mir irgendwie. Aber ich finde schon noch eine Lösung dafür! 🙂 Auf jeden Fall komme ich wieder!

Und? Habe ich euch Lust auf Hiddensee gemacht?

Rügen 2014 – Tag 5

Ich war letztes Jahr schon mal dort. Es ist ein zauberhafter Ort. Ein Ort zum Entschleunigen. Zum Atemholen. Der Ort an dem ich zur Ruhe komme, an dem ich mich irgenwie heimisch fühle, eins mit ihm. Es ist der Schloßpark in Putbus.

Dieses Mal war ich auch im hinteren Teil des Parks, einmal um den See rum. Im Puppenmuseum. Am Kriegerdenkmal. Am Forsthaus Gremmin. An der Jägerhütte.

Ich war stundenlang dort. Es gibt dort tolle Gebäude, allerdings kein Schloß. Es gibt wunderbare, hohe Bäume. Es ist urwüchsig, etwas verwunschen. Trotzdem wirkt der Park nicht ungepflegt.

Und nun gibt es wieder hunderte Bilder von ihm. 30 davon seht ihr jetzt 🙂