Mit Troddeln und mit Knöpfen

Seit ein paar Jahren habe ich das Stricken und Häkeln wieder für mich entdeckt. Ich finde es entspannend! Im Gegensatz zum Malen oder zu den Kartenentwürfen (Ostern, Weihnachten) benötige ich dazu keine feste Unterlage und ich brauche auch keine Software (wie bei meinen Fotos) um die so entstanden Kreationen nachzubearbeiten. Also alles in allem eine sehr bequeme Angelegenheit, die eigentlich überall funktioniert: bei Ausstellungen, in Hotelzimmern u.s.w.

Und so entstehen Decken und Kissenbezüge und vieles mehr. Meiner Freundin Gabriele hatte ich seit langen eine Kissenhülle versprochen. Und „Tatatata“! Hier ist sie nun: kuschelig, aus Naturfasern, gehäkelt, grau, ein wenig rot, mit roten Knöpfen und roten Troddeln.

Kissen für Gabriele (c) Carola Peters

Und es ist ein ziemlicher Zufall, dass die rote Wolle und die Knöpfe dieselbe Farbe haben 🙂 Wie ich das geschafft habe?! Die Knöpfe gibt es schon länger in meinem Haushalt, aber beim Kauf der Wolle hatte ich sie nicht dabei 🙂

Na? Wie gefällt es euch?

Bis zum nächsten Mal,
Carola

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Weihnachten, Teil 8 – Eine Beanie für den Weihnachtsmarkt

Meine Mutter wollte einen neuen „Strickhelm“. Die erste Idee: Ich häkle eine Mütze. Allerdings waren wir schon mitten in den Vorbereitungen auf unsere Weihnachtsmärkte. Also zweite Idee: Wir kaufe eine. Also auf nach Reutlingen und nach einer Mütze gucken. Es gab große Mützen, kleine Mützen, dicke Mützen, dünne Mützen, alles in allem zu teure Mützen. Nach der ersten Ernüchterung die dritte Idee: Ich häkle eine 🙂

Also rein in meinen Lieblings-Wollladen in Reutlingen. Dort haben wir dann Schnellstrickgarn gekauft. Meine Mutter durfte sich Farbe und Stärke aussuchen 🙂 und ich habe nach langer Häkelmützen-Abstinenz eine Beanie produziert 😛

Und hier kommen die Bilder zum neuen „Strickhelm des Jahres“. Leider ist meine Mutter sehr kamerascheu 😦

Auch aus meinem Atelier…

… wenn auch nicht immer fotografiert oder gemalt. Das heißt, fotografiert werden die Sachen schon. Und zwar von mir!

Momentan sitze ich abends, manchmal auch tagsüber (dabei kann ich gut nachdenken), da und häkle. Kleine Sachen wie z.B. Serviettenringe oder Schneesterne. Mittelgroße Sachen wie KIssenhüllen. Große Sachen wie z.B. Decken.

Ich liiiieeeebe Decken! Wenn man sich einmal für ein Muster entschieden hat, muss mann einfach nur noch drauf los häkeln oder stricken. Stundenlang. Tagelang. Meditativ. Wunderbar!

Meine Deckenkollektion hat mittlerweile sogar einen Namen: Charlotte. Meine Urgroßmutter hieß so. Ich finde der Name hat etwas von Bequemlichkeit und Geborgenheit, etwas Omahaftes im positiven Sinne: Man kuschelt sich in eine Decke ein und dann kommt der warme, von Oma gebackene Kuchen auf den Tisch 🙂

Die Decken sind meist aus Wolle, die Kissenhüllen und Serviettenringe bisher aus Baumwolle. Und da ich nicht alle meine Häkelprojekte selbst verwenden kann, gibt es diese wie immer bei decoDesign.peters zu kaufen. Außerdem werden meine Decken und die Häkelröschen jetzt auch im Handfest verkauft. Das ist ein kleiner Laden in Reutlingen, der nur handgefertigte Sachen verkauft.