Neues Spielzeug

Momentan ist es ziemlich internet-still um mich herum. Das liegt zum einen daran, dass ich momentan in meinem Arbeitsalltag ziemlich gefordert werde. Zum anderen bereite ich gerade unsere Osterausstellungen vor. Und das heißt Bilder/Fotos sichten, die z.T gerahmt oder als Karte gedruckt werden, Eierwärmer anfertigen, neue Ideen austüfteln. Ach ja, Zeit zum Fotografieren brauche ich auch noch.  Da bleibt nicht viel Zeit zum Schreiben.

Mittlerweile haben sich auf meinem Rechner uuuuuunzählige Fotos uns Scans angehäuft. Um meine Situation etwas zu verbessern und den Rechner nicht mit Fotos vollzupacken, habe ich mir als erste Maßnahme eine neue, externe Festplatte gekauft. 2 TeraByte. Ja, nun warum  nur eine mickrige Festplatte? Ich wollte eine einfache, kostengünstige Variante, keine Cloud, auch keine HomeCloud oder so etwas Ähnliches und 3 Tb reichen eine Weile: Die Bilder der letzten 2 Jahre umfassen ca. 350 – 400 GB.

Desweiteren suche ich seit Monaten nach einer gescheiten Bilddatenbank. Und seit dem Wochenende habe ich nun ein neues Spielzeug: Adobe Lightroom. Cooles Ding! Momentan habe ich noch die Testversion und werde wohl noch eine Weile brauchen, bis ich alles „geschnallt“ habe.

Adobe LightRoom

Der Plan ist eigentlich: Während ich meine Fotos importiere, die Fotos rauszusuchen, die ich für die Ausstellungen drucken lassen möchte und mich gleichzeitig in die Software einzuarbeiten. Kann ich das schaffen? Ich habe nur noch bis Ende des Monats Zeit, meine Bilder zu sichten. Dann MÜSSEN sie in Druck.

Lightroom gibt es in Kombination mit Photoshop, als monatliches Abo. Wenn man möchte, kann man man auch die Cloud nutzen. Hmmmh… möchte ich aber nicht! Mir ist es irgendwie lieber, meine Bilder lokal aufzubewahren. Ich muss nicht von überall an meine Bilder ran. Wie seht ihr das?

Aber ich werde wohl am Ende der Testzeit dieses Abo nutzen. Dann wird mein heißgeliebtes GIMP wohl Photoshop weichen. Obwohl ich eigentlich gar keine „Kunstwerke“ aus meinen Fotos machen möchte, mir ist nicht nach großer Effekt-Hascherei. Ich möchte, dass mein Motiv wirkt, weitestgehend ohne  Schnickschnack. Das heißt dann wohl, 80% von Photoshop werde ich wohl nicht nutzen. Schade eigentlich!

Was mag ich momentan an LightRoom? Ich kann den Bildern Tags geben und auch danach suchen, meine Metadaten verwalten, Gruppen bilden, z.B. „Ausstellung 2015“ und die Bilder sogar bearbeiten. Wozu brauche ich eigentlich Photoshop? Für ColorKeys! Einer der wenigen Effekte, die ich wirklich mag. Und vielleicht entdecke ich ja noch ein paar (für mich) wichtige Funktionen.

Welche Werkzeuge nutzt ihr so? Wie verwaltet ihr eure Bilder? Welche Erfahrungen habt ihr so gemacht?

So, ich muß mich nun wieder um mein Spielzeug kümmern… 🙂

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4 Kommentare zu “Neues Spielzeug

  1. Ja ich habe Lightroom gekauft, jedoch auch gleichzeitig einen Fotoapparat geschenkt bekommen. Mein ersten Spiegelreflex Kamera. Es ist schon ein bisschen Arbeit mit LR. Aber es lohnt sich.

    • Hallo moma,
      ich glaube auch, dass LR keine schlechte Wahl ist. Je länger ich damit arbeite, um so netter finde ich es. Meine aktuelle Kamera ist eine Panasonic Lumix DMC-G3 mit Micro4Thirds mit Standard- und Reiseobjektiv. Diese besitze ich allerdings schon 2 Jahre und dementsprechend hoch ist die Anzahl der Bilder, die nun darauf warten, verwaltet zu werden.
      LG, Carola

  2. Pingback: Es ist mal wieder so weit… | carola peters

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