Alraunes Welt in Haigerloch

Wart ihr schon mal in Haigerloch? Nein? Ihr wißt nicht wo das ist? Ihr wißt was eine Alraune ist? Oder nicht? Ihr näht wie die Weltmeister? Oder Nähen ist doch nicht so euer Ding? Allen, die diese Fragen mit JA oder NEIN beantworten können, kann ein wenig mit diesem Artikel geholfen werden 🙂

Wie ihr wißt, haben wir (meine Mutter und ich) uns einem Verein angeschlossen, „Die Krativen ’89“Ab und zu machen wir gemeinsame Ausflüge. Und so waren wir Ende Juli in Haigerloch.

Wir starteten mit dem Zug in Wannweil und fuhren damit bis Reutlingen Hbf. Dort stiegen wir am alten Busbahnhof in den Bus der Firma Vöhringer.  Der Rest von unserer Gruppe saß schon drin. Und dann gings einfach los…

Haigerloch liegt nordwestlich der Schwäbischen Alb, zwischen Horb, Hechingen und Balingen.  Ein kleines Städtchen mit einem Schloß, einen Atomkeller, vielen Cafés, kleinen Gassen (der Busfahrer hat ganz schön nach einer möglichen Haltestelle suchen müssen), Fachwerk…

… und dem Hotel Schwanen. Dieses Hotel beherbergt ziemlich skurrile Gäste: Miss Marple, den alten Fritz, Salvador Dali, Musiker, Hoteldiebe, fröhliche Köche… und … und … und… Sie alle entstammen der Nadel von Stefanie ALRAUNE Siebert. Ja ihr habt richtig gelesen: Nadel. Weil alle Figuren und Accessoires sind handgenäht: Kerzen, Lampen, Schweine, Würste, Muscheln, Aufschnitt, Hühner, Dackel … Einfach alles! Es ist skurril! Es ist toll! Es ist unglaublich! Und wenn ihr denkt, die Sachen haben Puppenstubengröße – Nein! Alle Figuren sind lebensgroß. Es ist gigantisch! Manchmal sieht man erst auf den zweiten oder dritten Blick, dass z.B. die Kerzen nicht echt sind oder die Muscheln. Und die Einfälle! Habt ihr euch die Füße oder den Tonabnehmer des Grammophons angesehen??

Ich habe versucht Bilder zu machen. Das Licht in den Räumen war mir allerdings nicht immer wohlgesonnen. Aber seht selbst.

Auf der Rückfahrt sind wir früher ausgestiegen, an der Bushaltestelle im Industriegebiet Betzingen. Wir dachten uns das ganz einfach: Wir laufen nach Betzingen rein und dann rüber nach Wannweil. Hmmmmmh – ganz so einfach war es dann doch nicht, aber wir sind trotzdem gut angekommen und haben nur eine halbe Stunde länger gebraucht als wären wir in Reutlingen vom Hauptbahnhof mit dem Zug zurück 🙂  Auf unserem Nachhauseweg habe ich dann den Rest von meinem Chip verschossen 🙂

 

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