Die Vorleserin und mein Zuckertütenbaum

ZuckertütenbaumNeulich, genauer letzte Woche, hatte ich eine Anfrage: “ Hallo Carola,  ich möchte im Sept. die Geschichte vom Zuckertütenbaum für Schulanfänger im Bad Homburger Schloss vorlesen. Auf der Suche nach einem schönen Bild für ein Plakat bin ich über Deines hier gestolpert. Wäre es möglich, das Bild für ein Plakat zu verwenden?  Liebe Grüße, Uta“ 🙂

 Als Erstes habe ich mich riesig gefreut. Als Zweites habe ich mir Utas Webseite angesehen. Uta ist Vorleserin. Ich glaube, das ist ein richtig schöner Beruf. Oder sollte ich lieber Berufung sagen? Auf jeden Fall hat sie eine super schöne Webseite.

dieVorleserin

Und seitdem auf der rechten Seite mein kleiner Zuckertütenbaum prangt, finde ich diese Seite noch schöner. 🙂

Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe natürlich den Druck genehmigt. Eine bessere Werbung kann es doch nicht geben! Oder? ICH werde BERÜHMT 🙂 🙂 🙂 Naja, zumindest mein Zuckertütenbaum und vorerst nur in Bad Homburg 🙂

In den nächsten Wochen wird dann mein Bäumchen auf Plakaten hoffentlich JEDEM Bad Homburger ins Auge fallen. Es gibt sogar schon einen ersten Entwurf dazu. Und ich finde den 2014-9-9_Zuckertütenbaum_A4super! Ich weiß nicht wie der endgültige Entwurf aussieht (mich stören noch ein wenig die Ränder, aber je länger ich mir den Entwurf ansehe, umso weniger stören sie mich :-))

Geht es euch eigentlich auch so wie vielen meiner Freunde und Bekannte hier in Baden-Württemberg? Die kennen diesen Baum nicht 😦 , erst recht nicht das Buch dazu 😦

Kommen eure Sprößlinge dieses Jahr in die Schule und wollen wissen, wo die Schultüten herkommen? Na dann nichts wie hin nach Bad Homburg, aufs Schloß! Uta erzählt euch dann davon. Und ich wünsche viel Spaß dabei 🙂

Und falls dieser Artikel auch zu Schulen, Kindergärten, Bibliotheken und Buchhandlungen vordringt: Vielleicht wäre eine solche Vorlesung auch etwas für Sie?!

Eigentlich ist ja mein Zuckertütenbaum ein Kartenentwurf. Falls ihr noch eine Karte zur Einschulung braucht, könnt ihr mich gerne kontaktieren. Es gibt sie auch mit Namen 🙂

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Tübinger Impressionen

Seit ein paar Wochen habe ich Probleme mit der rechten Schulter und damit auch mit dem rechten Arm. Und ich kann ich euch sagen, das ist ziemlich blöde als Rechtshänder.

Seit geraumer Zeit kenne ich in Tübingen eine Osteopathin, Brigitte Voges. Sie hat z.B. meinen Hexenschuß behandelt und er war auch ohne Spritzen innerhalb von einer Woche weg. Und nun habe ich ihren goldenen Händen anvertraut. 🙂

Vor drei Wochen war ich nun zu früh dran und war schon 1/2 Stunde vor dem Termin in und habe mich ein wenig in der Umgebung umgesehen, natürlich mit Kamera 🙂

Zusätzlich zu meinen ostheopathischen Behandlungen war ich auch beim Orthopäden. Diagnose: Frozen Shoulder, Dauer der Heilung: 6 Monate bis 2 Jahre (ich bin jetzt ca. bei Woche 6 😦 ), Behandlungsmethode: Spritze mit einem kortisonhaltigem Präparat mitten ins Gelenk. Unangenehmes Gefühl 😦

Nachtrag 2 zu meinem Rügenurlaub – Rugard und Bergen

Zwei Tage nach meinem Hiddensee-Trip war ich auf dem Rugard. Eigentlich wollte ich nach Ralswiek und dachte, ich mache kurz Zwischenstation auf dem Rugard. Aber was als Zwischenstation gedacht war, entpuppte sich als handfester Ausflug 🙂

Auf dem Rugard gibt es eine ganze Menge zu sehen: An erster Stelle natürlich der Ernst-Moritz-Arndt-Turm, dann gibt es dort ein nettes Hotel mit leckerem Eis, einen Kletterpark, ein Freilicht-Theater, eine Rodelbahn, Denkmäler und mächtig viel Wald.

Natürlich war ich auf dem Ernst-Moritz-Arndt-Turm, sogar bis in die Kuppel. Der Weg in die Kuppel war eine echte Herausforderung für mich. Minutenlang habe ich mit mir gerungen, noch die letten paar Meter zu gehen. Warum? Ganz einfach: ich bin nicht schwindelfrei.

Doch hier nun meine eigene Sicht vom Rugard:

Auf der Rückfahrt (auf der Hinfahrt natürlich auch schon) fuhr ich durch Bergen. Dort erblickte ich ein paar interessante Gemäuer und parkte spontan auf dem Marktplatz 🙂

Bei diesen netten Ansichten hättet ihr doch auch angehalten oder?

Gabriele Nyga – Ton in meiner Hand

Gabriele und ich kennen uns nun seit fast 20 Jahren. Wir haben uns in der Zeit kennengelernt als ich begann, mich selbständig zu machen, 1995.

Und während ich mit Ton überhaupt nichts am Hut habe, gehört er für sie einfach zum Leben dazu. Und sie liebt ihn abstrakt, ohne Drehscheibe. Sie hatte schon Ausstellungen in Pfullingen und in der Trinkhalle in Bad Liebenzell, um nur ein paar zu nennen.

Und nun stellt sie wiederum in Bad Liebenzell aus, im Rathaus. Am 03.07. war ich zur Vernissage geladen. Die meisten Leute kannte ich nicht. Es gab Livemusik und eine Laudatio, Wein, Wasser und einen Hefezopf und noch einiges mehr. Alles in allem war es ein geselliger Abend und ein gelungener Ausstellungsauftakt.

Wenn euch die Gabrieles Stücke gefallen oder ihr gerne in Ausstellungen geht oder ihr gerade in der Nähe von Bad Liebenzell verweilt: Die Ausstellung ist noch bis zum 30.07.2014 geöffnet. Im Rathaus könnt ihr euch die einzigartigen Stücke ansehen und natürlich auch käuflich erwerben 🙂

 

Sybille Bergemann oder Rund um die Vernissage in Stuttgart

Sybille Bergemann. Eigentlich kannte ich sie nicht. Sie starb 2010. Dafür kannte ich aber mindestens eine, eigentlich mehrere, der Zeitschriften für die sie fotografiert hat: Sybille und GEO. Für alle die es nicht wissen: Die Sybille war eine Zeitschrift in der DDR.

Auch ich habe die „Sybille“ in den 70er/80er Jahren gelesen, mir die Bilder angessehen, aber ehrlich gesagt: Mir waren die Namen der FotografInnen  eigentlich „Wurscht“. Mal ehrlich, seht ihr euch immer die Namen der Fotografen von Modefotos in Zeitschriften an?

Vor knapp zwei Jahren lernte ich Frieda von Wild kennen. Auf einer Messe in Ulm. Meine Mutter und ich, das Duo decoDesign.peters, hatten dort einen Stand beim Koffermarkt, Frieda hatte ihren eigenen, größeren Stand im Foyer. Sie strickt zauberhafte Kleider. Letztes Jahr auf dem Weg nach Rügen habe ich bei ihr einen Zwischenstopp eingelegt 🙂

„Ja, und?“ werdet ihr fragen, „was haben Sybille Bergemann und Frieda miteinander zu tun?“ Die Auflöung ist ganz einfach: Frieda ist Sybilles Tochter. 🙂 und sie war als Gast der Vernissage am 26.06. angekündigt.

Also nix wie hin! Und da meine Mutter Austellungen ebenfalls nicht abgeneigt ist, hatte ich sie im Schlepptau.

Die Vernissage ging um 19:00 Uhr los und vorher wollten wir uns noch einen kleinen Laden in Stuttgart ansehen: Annas Kaufladencafé. Leider war der Laden zu (wahrscheinlich wegen der Fußball-WM), aber ich entdeckte Paula.

Paula ist in erster Linie eine Spieluhr und in zweiter Linie ein zufrieden guckendes Nilpferd. Allerdings weiß ich nicht, ob meine nilpferdsammelnde Freundin auf Spieluhren steht 🙂

Da es an dem Tag sehr warm war und die die Vernissage in der IfA stattfand, dachten wir uns, wir gehen ins Amadeus noch auf eine Apfelsaftschorle. Aber das Deutschlandspiel hat das Ganze etwas erschwert. Trotzdem haben auch wir etwas bekommen 🙂

Und dann zur Vernissage!

Und mittendrin ein „TOOOOOOOR!!!“ 🙂

Wenn ihr auch ein paar super Fotos sehen wollt, kann ich eich diese Ausstellung nur wärmstens empfehlen 🙂 Bis zum 27.07.2014 könnt ihr sie noch besuchen.

 

 

 

Nachtrag 1 zu meinem Rügenurlaub – Hiddensee

Ihr hattet sicherlich gedacht ich war nur 7 Tage auf Rügen? Weit gefehlt! Aber manchmal muß ich mich einfach entscheiden, ob ich ein die Insel erkunde und zusätzlich noch ein wenig arbeite oder ob ich zusätzlich noch auf meinem Blog Artikel zum besten gebe. Meistens fallen dann die Blogartikel während meines Urlaubs unter den Tisch und werden später (unter anderem heute) nachgeholt.

Nun habe ich mal wieder ein wenig Zeit, um weiter von meinem Urlaub  und Hiddensee zu berichten.

Falls ihr es nicht wißt, nach Hiddensee kommt man nur mit der Fähre und auf Hiddensee gibt es zwar ein paar wenige Autos, aber zusätzlich Kraftfahrzeuge sind nicht erlaubt. Fähren fahren unter anderem von Schaprode und Stralsund ab.

Hiddensee hat drei Hauptorte: Kloster, Vitte und Neuendorf. Kloster liegt im Norden. Dort gibt es einen zauberhaften Leuchtturm (Ich steh‘ auf Leuchttürme! 🙂 ) und auch das Gerhart-Hauptmann-Haus. In Vitte und Neuendorf war ich noch nicht, die kommen das nächste Mal dran 🙂

Hier erst einmal ein paar Impressionen von der Hinfahrt.

Im Internet hatte ich gelesen, dass im Gerhart-Hauptmann-Haus Führungen veranstaltet werden. An einer davon wollte ich unbedingt teilnehmen. Also habe ich mir eine Fähre rausgesucht, die von Schaprode nach Kloster fährt und rechtzeitig da ist, um an der Führung teilzunehmen. Wenn man sich das Haus allein ansieht, ist man schnell durch. Vielleicht 10 – 20 Minuten. Mit Führung dauert es schon ein wenig länger, ca. 1 1/2 bis 2 Stunden :-). Ich sag euch, diese Führung ist einfach toll! Es gibt Geschichten über die Hauptmanns und die Manns und noch anderes Hintergrundwissen. Da stecken viel Herzblut und Begeisterung für Gerhart Hauptmann, das Haus und die Insel drin.

Nach der Führung wollte ich zum Leuchtturm. Da ich allerdings wußte, es geht bergauf, mußte ich mich natürlich(!) vorher noch etwas stärken. Hmmmh – leider hatte der Leuchtturm nur bis 16:00 Uhr auf und ich war etwas zu spät dran. Aber der Leuchtturm und die Aussicht sind toll.

Danach ging es mit der Fähre wieder zurück.

Wenn man auf Hiddensee Urlaub machen möchte und viel Gepäck dabei hat, kan man auch mit dem Wassertaxi übersetzen und es gibt Bollerwagen/Handwagen am Hafen.

Ich überlege ja auch schon seit Monaten, ob ich mal eine Woche nach Hiddensee fahre, aber mein Auto fahrerseelenallein auf dem Parkplatz zurück zu lassen, widerstrebt mir irgendwie. Aber ich finde schon noch eine Lösung dafür! 🙂 Auf jeden Fall komme ich wieder!

Und? Habe ich euch Lust auf Hiddensee gemacht?